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Text For The Month / Monatsspruch

Texts for the months of February and March 2011
Monatssprüche für Februar und März 2011

 

Februar 2011

Auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes.
Römer 8, 21

Lange bedenke ich diesen Monatsspruch. Er führt mich in viele Richtungen, bildlich vergleichbar mit Clapham Junction, dem größten Eisenbahnknotenpunkt Europas. In der Ferne sieht man einen der rund 2000 Züge, die hier täglich ankommen. Ich weiss aber nicht, in welche Richtung der Zug geleitet wird und wo er sein Ziel hat. So kann ich mit dem Monatsspruch in viele Richtungen weisen, die alle bedenkenswert sind. Aus der Fülle einige Anregungen zum weiterdenken:

Hier steht einmal nicht der Mensch, sondern seine Umwelt im Mittelpunkt der Glaubensaussage. Wir werden zu Gottes gesamter Schöpfung geführt, von der Paulus in seinen Briefen sonst wenig zu sagen weiss. Und so geht es auch uns heutigen Menschen allgemein, obwohl wir ja Informationsmöglichkeiten haben wie nie zuvor. Wenn es um die Umwelt geht, die Natur, eben um alles Geschaffene, da ist der Mensch, in der Spanne von Achtlosigkeit und grobem Missbrauch, Gott und der Welt gegenüber schuldig. “Das Gute, das ich will, das tue ich nicht, sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich”, bekennt Paulus.

Die Schöpfung leidet, entgegen ihrer eigentlichen Bestimmung, unverschuldet mit an unserem Ausschluss aus dem Paradies, weil Gott es so gefügt hat. Gewiss, der Mensch ist zum Verwalter der Schöpfung bestimmt, aber was hat er daraus gemacht? Hinzu kommt der Natur eigenes, eben in die “Knechtschaft der Vergänglichkeit” gebundenes Wesen, ihre unbewusste Zerstörungskraft. Unter den furchtbaren Naturkatastrophen unserer Zeit leiden nicht nur wir Menschen, sondern mit uns die Tiere und Pflanzen, ja die ganze Erde.

Zu dieser, hier allerdings ganz unzulänglich beschriebenen Herrschaft der Sünde, predigt der Apostel Paulus im Namen seines Herrn Jesus Christus vom Glauben an die Gnade Gottes, von der Hoffnung, die zur Erlösung der Kinder Gottes und damit zur Freiheit der ganzen Schöpfung führt.

“Da ist kein Element und kein Partikel der Welt, die nicht, wie von einer Erkenntnis ihres gegenwärtigen Jammers erfaßt, auf Auferstehung hofft.” Calvin

Voraussetzung für das hier Dargelegte ist der Glaube, dass Gott der Schöpfer von allem ist. Dafür gibt es keinen Beweis. Gott ist jenseits jeder Erklärung. In der Bibel wird die Schöpfung nicht erklärt sondern vorausgesetzt. Schöpfung und Erlösung ist allein Gottes Tun.

Noch vor etwa hundert Jahren stellte die Naturwissenschaft fest, dass ihre Erkenntnis mit dem Christlichen Glauben in unlösbarem Widerspruch steht, ja dass dieser Glaube endgültig widerlegt sei. Heute lehnt dieselbe Wissenschaft diese Behauptung mit einem klaren Nein ab. Aber für ein Ja zum Glaubensbekenntnis weiss sie sich nicht zuständig. Der Glaube bleibt gnädige Gabe Gottes. Vor ihm stehen alle denkenden Menschen als Suchende da.

“Gott wird es schon nicht an Stunden fehlen lassen, in denen der Mensch daran erinnert wird, dass das Irdische etwas Vorläufiges ist und das es gut ist, sein Herz an die Ewigkeit zu gewöhnen.” Bonhoeffer

Kürzlich gab es die TV Serie First Life, in der David Attenborough darstellte, wie aus dem einfachsten Organismus über einen Zeitraum von mehr als 500 Millionen Jahren Lebewesen aus dem Wasser krochen. Sie entwickelten Füße, Augen, ein Skelett, Flügel usw. Sie entwickelten und entwickelten... Da war auffälligerweise von Schöpfung keine Rede. Die Wissenschaft hatte hierzu nichts zu sagen. Das Wissen war ja auch vom Ende her, von Funden in Versteinerungen aufgebaut. Der Anfang blieb eben offen. Aber wer denkt schon über die erste Faszination hinaus etwas weiter.

Der Hl. Franziskus
Der Hl. Franziskus predigt den Vögeln. Zeichnung nach einem mittelalterlichen Glasfenster.

Da halte ich es gern mit Franz von Assisi, der Jesus Weisung in Markus 16: “Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur” zu Herzen nahm und voller Liebe den vernunftlosen Geschöpfen seinen gewohnten Gruß “Friede sei mit euch” zurief und zu den Vögeln sprach. Tiere und Pflanzen waren seine stummen Geschwister, denn er ehrte den Schöpfer, den gemeinsamen Vater. Wenn “kluge” Menschen ihn über solchem Gebaren für einen Narren hielten, dann bin auch ich ein Narr. Denn wenn es im Garten zum Beispiel unvermeidlich ist, ein kunstvolles Gewebe zu zerstören, dann entschuldige ich mich still bei der Spinne.

So gibt es zum Monatsspruch unzählige Hinweise. Viel ist zu erfahren, wenn man sich in Stille hüllt. Da kann man dann mit dem Dichter Gellert sagen:

“Wenn ich o Schöpfer, deine Macht, die Weisheit deiner Wege, die Liebe, die für alles wacht, anbetend überlege: so weiss ich von Bewundrung voll, nicht, wie ich dich erheben soll, mein Gott, mein Herr und Vater.” (EG 506)

Die zum schönen Schmetterling verwandelte Raupe ist ein gutes Sinnbild für den Glauben an die Befreiung alles Geschaffenen aus der Vergänglichkeit. Am Ende wird im Himmel alle Kreatur, die ihren Ursprung in diesem Leben hat, verwandelt werden in eine, uns unvorstellbare, neue Beschaffenheit.

 

März 2011

Bei Gott allein kommt meine Seele zur Ruhe; denn von ihm kommt meine Hoffnung. Psalm 62,6

Dieses Bekenntniss ist sinngemäß im Spruch für Februar bereits enthalten. Die hier genannte Hoffnung gilt der ganzen Welt, der Erfüllung des Gotteswortes: “Siehe, ich mache alles neu” Offb. 21,5. Darum: “Seid stille und erkennet, dass ich Gott bin” Psalm 46,11.

Bernd Hildebrandt

 

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