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Text For The Month / Monatsspruch

Texts for the months of February and March 2017
Monatssprüche für Februar und März 2017

 

Februar 2017

Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als Erstes: ‘Friede diesem Haus!’ Lukas 10,5

Friede diesem Haus! Hat ihnen das mal jemand als Erstes gesagt? Ich kann mich nicht erinnern, dass mir das passiert wäre. Friede hat sich im Deutschen nicht durchgesetzt als Gruss. Im Hebräischen oder Arabischen ist es dagegen weit verbreitet: Schalom oder Salam sagt man dort immer noch oft als ersten Gruss. Eigentlich schade. Frieden können wir immer gebrauchen. Wenn wir heute die Nachrichten hören, wünschen wir es bei vielen Berichten. Wir werden überflutet mit Spannungen, Attentaten und Bürgerkriegen. Selbst in recht friedlichen Gegenden wie Grossbritannien oder den USA ist die Sprache im politischen Diskurs oft spaltend und verletzend, polemisch. Dieses Wort kommt vom Griechischen Polemos – Krieg.

Im christlichen Europa hat diese Art Sprache leider Geschichte. Die Reformation, an deren 500. Jubiläum wir dieses Jahr denken, war bald nach Beginn geprägt von polemischer Sprache und hat neben vielen guten Kirchenreformen leider auch einige Kriege ausgelöst. Die gingen zwar meist um Macht statt Religion. Das macht die Sache aber auch nicht besser. Einige solche Spannungen zwischen protestantisch und römisch katholisch halten bis in unsere Tage an. Glücklicherweise bemühen sich die Konfessionen heute um Gemeinsamkeit und geben keinen Vorwand mehr für Kriege. Das Reformationsjubiläum soll zum ersten Mal gemeinsam begangen werden. Das freut mich sehr.

Friede diesem Haus! Ist das nur ein frommer Wunsch? Manche könnten sagen: bei den Juden und Arabern scheint der Friedensgruss ja auch nichts zu nützen, wenn man sich Israel, Palästina, Syrien und die umliegenden Gebiete ansieht. Aber die politische Lage liegt ja nicht daran, dass ein Friedensgruss schlecht ist. Es ist ein Wunsch. Wenn der andere diesen Wunsch nicht teilt, kann es leider keinen Frieden geben. Darum ist der Wunsch nicht schlecht. Und wenn der Wunsch mit einem Gedanken an Gott gesprochen wird, ist es ein frommer Wunsch. Ja, ein frommer Wunsch, aber nicht “nur” ein frommer Wunsch. Es ist dann ein Gebet.

Der Monatsspruch stammt aus der Geschichte von 72 Jüngern, die Jesus vor sich her sendet, damit sie das Evangelium verbreiten. Die sollen diesen Gruss sagen, wenn sie auf ihrer Missionsreise in ein Haus gehen. Wenn das von Missionaren verlangt wird, bezieht es sich vielleicht gar nicht auf mich, auch wenn ich Christ bin? Vielleicht hat es sich deshalb in Europa nicht so verbreitet?

Im Matthäusevanglium haben wir den Missionsbefehl, der bei jeder Taufe gelesen wird: Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes 28,19. Das gilt allen Christen. Wenn wir getauft sind, sind wir beauftragt, Gottes Botschaft zu verbreiten, Friede diesem Haus! zu sagen, oder wenigstens zu denken. Gern auch auf Hebräisch oder Arabisch, wenn es leichter fällt.

Wird deswegen der Weltfrieden morgen ausbrechen? Vielleicht nicht gleich. Aber wenn ich es sage, mir und dem anderen wünsche und es im Herzen vor Gott bringe, verändert es mich und bringt zumindest mich dem Frieden näher. Dann fällt es dem Anderen hoffentlich leichter, in Frieden mit mir zu leben. Denn das Gebet ist keine Brechstange um Gott zur Erfüllung meiner Wünsche zu zwingen, sondern ein Geschenk das mich mit ihm und Anderen in Verbindung setzt und mich von innen zum Guten verändert. Vielleicht kann ich dann bald sagen Friede diesem Haus!

Ich übe es erstmal im Stillen und versuche, weniger in mich hinein zu schimpfen, weniger polemisch zu denken.

Udo Bauer

 

 

Being a Christian is less about cautiously avoiding sin than about courageously and actively doing God’s will.

Dietrich Bonhoeffer

 

Before you speak to me about your religion, first show it to me in how you treat other people; before you tell me how much you love your God, show me in how much you love all His children; before you preach to me of your passion for your faith, teach me about it through your compassion for your neighbours. In the end, I’m not as interested in what you have to tell or sell as I am in how you choose to live and give.

Cory Booker

 

 

March 2017

Stand up in the presence of the aged, show respect for the elderly and revere your God. I am the Lord. Leviticus 19:32

This sounds quite straightforward. Getting up is a sign of respect. On busses and the underground it’s also polite and useful when the seat is then offered to the older person. Unfortunately it doesn’t always happen. We have all heard about bad care homes or people isolated in their own houses. We all may need respect and dignified care when we get older. But the professionals can only do so much. It seems the working hours in the caring professions are getting fuller and fuller with vulnerable people still not getting enough attention. When have I last paid a visit or a telephone call? We all should show care and respect towards the older ones, showing our reverence for God and perhaps giving an example to the younger generation for the time when we need them. May God give us a happy heart to do this!

Udo Bauer

 

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