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Text For The Month / Monatsspruch

June 2018

That they all may be one. John 17.21

This month the worldwide YMCA movement celebrates its founding anniversary. On 6 June 1844, 22 year-old draper George Williams joined 11 friends to organise the first Young Men’s Christian Association (YMCA), a refuge of Bible study and prayer for young men seeking escape from the hazards of life on the streets of London. That they all may be one is the motto of the World Alliance of YMCAs, taken as the Biblical foundation of our work in 1855 at the founding of the World Alliance.

How is the development since then? We always hear about the differences between the religions and within them. Even between the denominations of the Christian world there is less than optimum unity. I remember the loud argument between monks of two rival denominations over the access to the place of Christ’s birth in the church of the nativity in Bethlehem when I was there. In Jerusalem the key to the church of the Holy Sepulchre, Christ’s grave, has to be kept by a Muslim family since the different Christian factions cannot agree access otherwise. And the ritual meal at the high point of a Christian church service, which bears the name Communion, cannot be readily shared between all of us. That does not show much community between us. Theology gets into the way. It makes me sad and I cannot believe that it pleases God very much that so many claim to know his will better than the others and use this to exclude people from coming to the altar. But perhaps this only shows my lack in theological understanding …

How far have the YMCAs come since 1855? Today, the YMCA has grown to serve more than 58 million people in 119 countries regardless of age, race, gender, sexual orientation or socio-economic background. And we are pretty ecumenical with Chaplains from many Christian traditions serving our members and guests, who themselves show an even wider variety of faith traditions. Have we become one yet? Not quite, I would think. But I am heartened by the results so far. And when I pray the Lord’s Prayer I always remember OUR Father means that the people left, right and centre from me are all family. We may not always agree, but we belong to each other under the one Father.

 

July 2018

Säet Gerechtigkeit und erntet nach dem Maße der Liebe! Pflüget ein Neues, solange es Zeit ist, den Herrn zu suchen, bis er kommt und Gerechtigkeit über euch regnen lässt! Hosea 10,12

Gerechtigkeit – ein Wort, das schon die Kinder umtreibt. Sie haben ein feines Gespür für Fairness. Es ist ungerecht, wenn mein Bruder immer zuerst den Pudding aussuchen darf und ich dann den kleineren bekomme. Unsere Mutter hat uns also abwechselnd aussuchen lassen, damit keiner zu kurz kam. Irgendwann hat sich das Erstwahl-Privileg kaum noch gelohnt, weil sie inzwischen so ein gutes Augenmass beim Füllen der Puddingschüsselchen hatte, dass ich nicht mehr wusste, was nun der größte Nachtisch ist.

Es gibt natürlich auch die andere Verwendung des Wortes: Es ist ungerecht, wenn ich schon um 20:00 ins Bett muss. Karlchen Müller darf immer bis Mitternacht vor dem Fernseher sitzen. Wenn ich acht Jahre alt bin und Karlchen schon 26, dann ist das nur der Versuch, mit moralischer Brechstange einen Gewinn für mich zu erwirtschaften. Der Job der Eltern ist es dann, auf den kleinen Altersunterschied hinzuweisen und darauf, dass man in jüngeren Jahren mehr Schlaf braucht.

Der Profet Hosea hat sich vor mehr als 2700 Jahren nicht um Pudding oder Fernsehen geschert, aber Verteilungskämpfe gab es schon immer. Ging es ihm um soziale Gerechtigkeit, den Kitt, der die Gesellschaft zusammenhält? Die Voraussetzung für Frieden? Die Ordnung, die Sicherheit gibt?

Manche alten Propheten hatten vor allem soziale Gerechtigkeit im Sinn. Hoseas Worte zielen aber auf eine andere Ordnung. Er beschäftigt sich mit der Gerechtigkeit vor Gott, dem guten Verhältnis zum Gott Israels, der das Recht, aber eben auch das Volk Israel selbst liebt. Für ihn ist es Unrecht, wenn Israel anderen Göttern dient. Gott hat ein Recht auf sein Volk, seine Erwählten. Wenn sie ihm Unrecht tun, indem sie falschen Göttern, die keine wahren Götter sind, opfern, werden sie für dieses Böse selber Übles ernten. Aber wenn sie ihm dienen –

Säet Gerechtigkeit und erntet nach dem Maße der Liebe! Pflüget ein Neues, solange es Zeit ist, den Herrn zu suchen, bis er kommt und Gerechtigkeit über euch regnen lässt!

dann werden sie Gutes nach dem Maß von Gottes Liebe erfahren. Wenn sie – wenn wir – Gott suchen, wird er kommen und Gerechtigkeit, seinen Segen, über uns regnen lassen. Dabei stelle ich mir einen richtig guten Platzregen vor, nach dem man bis auf die Knochen naß ist. Wenn wir dem einzig wahren Gott dienen, dann gibt er alles, was wir brauchen.

Soweit die Theologie dieses Verses. Leider haben wir manchmal trotzdem das Gefühl der Gottesferne. Ich strenge mich an, ein guter Mensch zu sein, aber deswegen bleib ich doch nicht von Schicksalsschlägen verschont. Wo ist Gott, wenn man ihn braucht? Wenn man krank oder einsam ist. Wenn man abgekämpft und mutlos wird wie Elia, nachdem er die Profeten Baals besiegt hatte.

Hosea verspricht nicht, dass im Hier und Heute alles eitel Sonnenschein sein wird.

... solange es Zeit ist, den Herrn zu suchen, bis er kommt ...

Noch ist er nicht da, noch warten wir auf den Platzregen seines offenbaren Segens.

Wir Christen haben erfahren, dass bei Gott manches in mysteriösen Widersprüchen verborgen ist. Jesu Sieg ist für uns nicht auf dem Schlachtfeld oder in einem prächtigen Schauspiel, wie es Könige bei ihrer Krönung betreiben, gekommen. Karfreitag, der Tod am Kreuz, sah viel mehr wie eine Niederlage aus. Selbst die engsten Freunde Jesu konnten es nicht fassen, haben sich deprimiert verkrochen.

Erst die Auferstehung hat uns gezeigt, dass er am Kreuz gewonnen, nicht verloren hat. Nur von daher kann die augenscheinliche Niederlage, das scheinbar endgültige Aus, als Vollendung seines Erdenwirkens gesehen werden. Und das war für seine Nachfolger auch nicht so schnell einzusehen. Für seine Gegner natürlich erst recht nicht. Es sei denn, Gott selbst hat es ihnen gezeigt, so wie Saulus auf dem Weg nach Damaskus. Vielleicht ist das ja der Zeitpunkt des Platzregens, wenn jemand erkennt, dass Gott Jesus auferweckt hat um uns zu zeigen, dass der Tod nicht das Ende ist und dass Gott in Christus lieber selbst leidet, ans Kreuz geht, als dass er den irrenden Menschen Leid antut. Er überwindet den Hass nicht mit Gewalt, sondern liebendem Leiden. Er fordert nicht Gerechtigkeit in dem Sinn, dass wir immer alles richtig machen müssen, sondern er nimmt unsere Schuld mit Vergebung und Versöhnung weg. Damit auch wir uns und anderen vergeben können.

Säet Gerechtigkeit und erntet nach dem Maße der Liebe! Pflüget ein Neues, solange es Zeit ist, den Herrn zu suchen, bis er kommt und Gerechtigkeit über euch regnen lässt!

Säet Vergebung gegen euch selbst und eure Mitmenschen, sucht Gott, und ihr werdet euch besser fühlen, es wird euch besser gehen, auch wenn die äußeren Umstände dagegen zu sprechen scheinen. Gebe Gott, dass wir das können – mit seiner Hilfe.

Udo Bauer

 

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