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Text For The Month / Monatsspruch

December 2019

Let him who walks in the dark, who has no light, trust in the name of the Lord and rely on his God. Isaiah 50.10

This trust and reliance in God, preached and advocated by the Old Testament Prophets, was rewarded in the birth of Jesus as expressed in the praise of Simeon, a pious old man who waited for the fulfillment of Isaiah‘s propecies: „My eyes have seen your salvation“ (Luke 2.30).


January 2020

Our Lord is faithful. 1. Corinthians 1.9

Because of the birth of Jesus, the son of God into our world, the Apostle Paul can make this statement to the church in Corinth and proclaim it to the world.


Text for the year 2020

I do believe, help me overcome my unbelief! Mark 9.24

This is a response to both previous texts. And from my observations over many years, I can say, that a guiding text for the year is always a reflection of the spiritual climate in our society.

All three texts are integrated in the German interpretation of the Christmas illustration.

Gott ist treu Erste Anregung für dieses Weihnachtsbild war ein unbenannter, vom Licht durch-fluteter, leerer Raum; kein Gebilde meiner Fantasie, sondern ein Foto, das mich seit meiner Berufung in die Diakonie vor 65 Jahren bis heute begleitet hat. Beim Eintritt in das Hessische Brüderhaus begab ich mich in eine neue Welt, mit ihren eigenen, der Weisheit der Väter folgenden Regeln. Dazu gehörte der Abschied von meiner Jugendfreundin, die mir zur Erinnerung ein Büchlein mit Gedichten und Fotos zum Thema Licht mit auf den Weg gab.

So entstand diese, uns so vertraute Szene, der wir in unzähligen Varianten immer wieder begegnen. Ich habe in einer Anhäufung von Sinnbildern absichtlich die unvergleichlich große Spannung betont, die gerade zu Weihnachten von Ostern her in Gottes Wort zu verkündigen ist. Von Franz von Assisi wird berichtet, dass er dem Weihnachtsfest die größte Verehrung gab. Obwohl er wusste, dass an anderen Festen der Vollzug unseres Heils gefeiert wird, sah er in der Tatsache, dass Christus für uns geboren wurde, die notwendige Voraussetzung für unser Heil. „Da jammert Gott in Ewigkeit mein Elend übermaßen; er dacht an sein Barmherzigkeit, er wollt mir helfen lassen; er wand zu mir das Vaterherz, es war für ihn fürwahr kein Scherz, er ließ‘s sein Bestes kosten“. So sagte es Martin Luther (EG 341,4). In dem Ausruf „Herr ich glaube, hilf meinem Unglauben“ (Mk. 9,24), als Losung für 2020 gewählt, liegt das unbegreifliche Handeln Gottes zur Rettung seines Geschöpfes. Unsere Weihnachtslieder täuschen nicht über die Tatsache hinweg, dass Heil und Unheil, Licht und Finsternis von den ersten Seiten des Alten Testaments, über die Evangelien bis in unsere Gegenwart untrennbar sind. So liegt im Bild ein steter Wechsel.

Aus der Gewandsprache der vorgotischen Buchmalerei habe ich bei dem fest gewickelten Kind das kleine Detail eines herabhängenden Wickelbandes angefügt. Dieser Zipfel, gesehen als Zunge, ist Symbol für Wort, Sprache und Rede, die ja nicht nur in unserer Sprache (z. B. mother tongue) so nah beieinander liegen. Bei Christus, wie auch beim Engel der Verkündigung bedeuten stark wehende Gewandzipfel: ‚Hier spricht Gott‘. Beim Wickelband des Kindes ist es ein Hinweis auf das „Fleisch gewordene Wort“ (Joh. 1,14). Im gleichen Kapitel des Evangeliums liegt ein Hinweis auf Jesus im Sinnbild des Lammes nach den Worten Johannes des Täufers: „Siehe, das ist Gottes Lamm, welches der Welt Sünde trägt“. Ochse und Esel weisen auf die Klage des Propheten Jesaja hin: „Ein Ochse kennt seinen Herrn, und ein Esel die Krippe seines Herrn; aber Israel kennt‘s nicht, und mein Volk vernimmt‘s nicht“ (Jes. 1,3). Oft fehlt auch ein Zaun nicht in Darstellungen von Christi Geburt. Er weist auf die Weissagung des Propheten Amos: „Zur selben Zeit will ich die zerfallene Hütte Davids wieder aufrichten und ihre Lücken verzäunen“ (Amos 9,11). Aber in diesem Wechsel von Verheißung und Klage ist die Aussage des Bildes nicht erschöpft.

Der vom Licht durchflutete Raum wirkt zunächst wie das Idyll einer heilen Welt. Das in dem Monatsspruch für Dezember vorgegebene Prophetenwort „Wer im Dunkel lebt und wem kein Licht leuchtet, der vertraue auf den Namen des Herrn und verlasse sich auf seinen Gott“ (Jes. 50,10), hat sich durch das „Licht zu erleuchten die Heiden“ (Luk. 2,32) für den wartenden Gläubigen erfüllt. Wir hören es von Jesus selbst: „Ich bin gekommen in die Welt ein Licht, auf dass, wer an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibt“ (Joh. 12,46). Und doch, wenn Christus, das Licht der Welt, als wahrer Mensch in die Welt kam, um den Willen des Vaters zu erfüllen, musste er sich auch der Finsternis der Menschheit von Geburt bis zum bitteren Ende aussetzen. Auf der linken Seite meines Bildes steht eine Säule. Sie ist in ihrer vielfältigen Bedeutung als tragende Kraft hier als Verbindung zwischen Himmel und Erde zu sehen. Im Bericht vom Auszug des Gottesvolkes aus Ägypten lesen wir: „Und der Herr zog vor ihnen her, des Tages in einer Wolkensäule, dass er sie den rechten Weg führe …“ (2. Mose 13,21). Gleichzeitig sehen wir Jesus in vielen Bildern seiner Passion an eine Säule gefesselt, verhöhnt und gegeißelt von den Menschen, zu deren Rettung er Mensch wurde.

Neben all diesen Zeichen wird das Bild jedoch vom Kreuz im lichten Fenster beherrscht, das Licht und Schatten in den Raum bringt, die sich in Reflexion vergrößern. Hierin liegt die Summe der Passion: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen“ (Matth. 27,46), und „Es ist vollbracht!“ (Joh. 19,30). Darum beginnen wir ein neues Jahr mit dem Zeugnis „Gott ist treu“ (1. Kor. 1,9). Hierzu ein Wort Augustinus aus einer Weihnachtspredigt zu 1. Joh. 1: „Gott ist Licht und in ihm ist keine Finsternis. Wer möchte wagen, zu behaupten, dass in Gott Finsternis ist? So wir aber im Lichte wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander“.

Bernd Hildebrandt

 

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