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Text For The Month / Monatsspruch

February 2020

Rejoice that your names are written in heaven. Lukas 10, 20

“I’ve got them on a list” comes to my mind. But this isn’t Gilbert and Sullivan. Thank God, for in the “Mikado” the people on the list are put there by the Lord High Executioner for his potential future work. He thinks none of them will be missed and modern singers like to add contemporary figures or fashions to the roll-call. A list I’d rather not be on, even if it’s only something comical from an operetta.

The list for God’s roll-call in heaven is a much happier affair. Everyone should be on it and everybody could. God is looking out for us and wants us to be with him, without any tough conditions. He just wants us to recognize this and to put our faith in him, no matter what we may have thought or done wrong so far in our lives. When we have discovered his welcoming and forgiving presence for us, we can feel safe and rest assured that our names are on the right list. And then we can be grateful, thank him and respond with a life that’s as good as humanely possible, knowing our perfection is not needed. We are only human, but that’s enough to be.

 

März 2021

Jesus antwortete: Ich sage euch: Wenn diese schweigen werden, so werden die Steine schreien. Lukas 19,40

Eine seltsame Auswahl von einem Spruch. Worauf antwortet Jesus und an wen richtet er sich? Wer sind denn “diese” und was sollen die Steine sagen? Ohne die umliegenden Verse im Zusammenhang zu lesen macht dieser Vers keinen klaren Sinn.

Lukas beschreibt Jesu triumphalen Einzug in Jerusalem auf einem Esel (ein Widerspruch in sich, aber so war es). Das Volk jubelt “Gelobt sei der da kommt im Namen des Herrn!” Und einige der Pharisäer fordern Jesus auf, die Menge zurechtzuweisen. Er kann sich doch nicht als König in Gottes Namen feiern lassen! Doch Jesus antwortet den Pharisäern “Wenn diese (die jubelnde Menge) schweigen werden, so werden die Steine schreien.”

Am Karfreitag haben “diese” dann geschwiegen als Jesus verurteilt und gekreuzigt wurde. Hat er vielleicht erwartet gesteinigt zu werden, dass das das Schreien der Steine gewesen wäre? Oder hat er schon das Gotteslob in der Architektur von Kirchen und Kathedralen vorausgesehen? Vielleicht sollte es bedeuten, dass dieser Jubel bei seinem Einzug sein musste. Wenn “diese” nicht jubeln, dann müsste stattdessen die unbelebte Natur ihre Stimme erheben, denn Gott muss gelobt, das Evangelium verkündet werden. Wie unsere Freiwillige Vera meinte: “Eine frohe, hoffnungsvolle Botschaft wie die Botschaft Jesu ist nicht zu unter- drücken, da das Gute immer einen Weg findet, an die Oberfläche zu gelangen. Das Sinnbild der schreienden Steine verdeutlicht hierbei, dass diese Energie bzw. Stimmkraft aus völlig unerwarteten Ecken kommen kann, von denen man gar keine Unterstützung erwartet hätte.”

Ich hätte vielleicht auch die Stimme der Blumen und Bäume genommen oder die sprachlose Schönheit der Tierwelt. Frei nach Haydns Oratorium Die Schöpfung - Die Himmel erzählen die Ehre Gottes.

Vielleicht war es auch an die Pharisäer damals (und heute) gerichtet in dem Sinn, dass die Menge der Leute verstanden hatte, dass Jesu Einzug in Jerusalem etwas Besonderes in unserer Geschichte mit Gott ist. Sie haben es nur so rausgejubelt. Alle, die dabei waren, hatten es kapiert, sogar die Steine könnten es rausposaunen und bejubeln - nur ein paar Gottesleute von eigenen Gnaden sehen es nicht und meinen, es in Gottes Namen unterdrücken zu müssen. Weiss ich es manchmal auch besser als Gott und betätige mich als Bremser? Hoffentlich nicht.

 

Udo Bauer

 

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