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Text For The Month / Monatsspruch

February 2021

Christus ist Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene der ganzen Schöpfung. Kolosser 1,15

Jede der in diesem Satz des Apostel Paulus aufgeführten Bezeichnungen, entzieht sich dem menschlichen Verstehen für immer. Deshalb finden wir sie im Glaubensbekenntnis, da ist ihr Platz, im Glauben und im Bekenntnis. Für immer? Ist das eine Absage an unseren Verstand? Ja, das ist es. Wenn ich das schreibe, beruht das nicht auf einer Denkfaulheit. Es gibt Grenzen, die sich zwar etwas verschieben lassen; was sind da zum Beispiel Entdeckungen wie Stonehenge, wo Menschen vor über fünftausend Jahren lebten? Die Grenzen bleiben.

Was ich über die Jahre als Textauslegung zur Osterzeit beigetragen habe, ist viel- fältig, bedacht, und ließe sich heute fast nahtlos als ein Ganzes präsentieren. Aber es hält sich in unüberwindbaren Grenzen. Es gibt jedoch immer kluge Menschen, die meinen, diese Grenzen 'scheinbar' überwunden zu haben, und da könnte ich nun ernsthafte, bis kuriose Versuche aufzählen, so wie auch die unvermeidlich darauf folgenden, einsichtigen Gegenargumente. Das findet man in dicken Büchern und in täglich neuen Erkenntnissen.

Der unsichtbare Gott lässt sich nicht in die Rolle des Lückenbüßers bei menschlichen Schwächen und Versagen einsetzen, als, wie Dietrich Bonhoeffer es nennt, "deus ex machina"; eben nicht als jemand, der in einer Schwierigkeit und Notlage unerwartet im richtigen Augenblick als Helfer auftritt, und sonst an den Rand des Geschehens geschoben wird. Das Leben ist kein Theaterstück. Mit Bonhoeffer möchte auch ich "vom Leben und dem Guten im Menschen sprechen. An den Gren- zen scheint es mir besser, zu schweigen und das Unlösbare ungelöst zu lassen".

Es ist wieder Osterzeit und wir begegnen, selbst in unseren Tagen, noch dem Gruß "Fröhliche Ostern", selbst wenn wir gar nicht wissen, oder vergessen haben, wie wir mit der Zeit fröhlich umgehen sollen. Wo sind die alten, sinnbildlichen Bräuche geblieben? Die schönen, bunt verzierten Ostereier, einst über ganz Europa verbreitet, sind inzwischen durch ein möglichst großes Schoko- ladenei verdrängt. Und der Natur gegenüber, in ihrem neuen Erwachen, sind wir zum Zerstörer geworden. Ganz lokal haben wir über die Jahre sehen müssen, wie schöne Vorgärten auf geradezu brutale Weise in leblose Flächen für parkende Autos verwandelt wurden. Und man multipliziere dieses Verhalten auf die Weltbevölkerung. "Fröhliche Ostern!" Dem Gläubigen klingt es noch im Lied in den Ohren: Wenn ich, o Schöpfer, deine Macht, die Weisheit deiner Wege, die Liebe, die für alle wacht, anbetend überlege; so weiß ich, von Bewundrung voll, nicht, wie ich dich erheben soll, mein Gott, mein Herr und Vater. (Gellert 1757, EG 506). Das ist Glaube, das ist Bekenntnis. Gott sei Dank. Amen.

 

May 2021

Speak up for those who cannot speak for themselves, for the rights of all who are destitute. Proverbs 31.8

When the text for April leads us to the faith in Christ, the image of the invisible God, then this verse from Proverbs tells us of one of the many ways we can express this faith to our fellow men, so that it becomes believable to all. The short answer is love.

In a December 2017 issue of the Church Times one can find an article about 'The simple faith of Charles Dickens'. From this, some quotes convey perfectly, what I wish to emphasise about the May text: Charles Dickens possessed throughout his life, a simple, sincere, and, above all, practical faith... This was especially the case with regard to social justice and the plight of the poor. Christianity was not about ritual or formal religious observance, but a matter of individual conscience and attitude of heart, which manifested itself in action rather than words. In his will, Dickens strongly urged his family to adopt his personal position: "My dear childrenhumbly try to guide yourselves by the teaching of the New Testament in its broad spirit, and so put no faith in any man's narrow construction of its letter here and there." ... to effectively retelling the story of Jesus's life, he was also able to introduce to his children two central aspects of his own beliefs: the necessity for faith to be shown through works and the Christian responsibility of individuals and society to care for the poor.

Dickens wrote to his children in turn in letters about his faith words like: "I most strongly and affectionately impress upon you the priceless value of the New Testament and the study of that book as the one unfailing guide in life. Deeply respecting, and bowing down before the character of Our Saviour, you cannot go wrong, and will always preserve at heart a true spirit of veneration and humility".

Likewise, the German lyric poet Matthias Claudius wrote to his son Johannes in 1799. In translation it reads: What you can see, see, and use your eyes, and about the invisible and eternal hold on to the word of God. Do not go out of the world without having publicly testified through something your love and reverence for the founder of Christianity.

All this brings us back to the guiding theme for the whole year: "Be merciful, just as your Father is merciful". (Luke 6.36)

Bernd Hildebrandt

 

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