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Text For The Month / Monatsspruch

Texts for the months of June and July 2017
Monatssprüche für June und July 2017

 

June 2017

Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen Apostelgeschichte 5,29

Dieser Vers aus der Apostelgeschichte ist durch die ganze Kirchengeschichte wirksam gewesen. Die Märtyrer der ersten Zeit haben es gelebt und zum Teil mit ihrem Leben bezahlt wie St Alban, der erste britische Heilige, der sein Leben für seinen damals noch verbotenen christlichen Glauben gab. Martin Luther hat mit sich gerungen und ist dann seinem Gewissen statt dem damaligen Papst gefolgt, weil er sich in seinem Glauben an die heilige Schrift gebunden fühlte. Näher an unserer Zeit haben sich Leute wie Dietrich Bonhoeffer gegen die menschliche Autorität der Nazis aufgelehnt, weil sie Gott mehr gehorchen wollten als irgendeinem Menschen, und wenn er noch so sehr von der Menge der Menschen vergöttert wurde. Auch heute noch wird es ähnliche Fälle geben, von denen wir vielleicht nie oder erst viel später etwas hören.

Das heisst aber nicht, dass wir uns gar nicht um Menschen scheren sollen. Menschen haben auch Autorität. Nur wenn sie in Widerspruch zu Gottes Willen geraten, sollen wir Gott mehr gehorchen. Das hat, wie es bei uns Menschen so Brauch ist, schon früh zu Ideen geführt, wie man das Gebot nach seinem eigenen Willen umbiegen kann. In Markus 7 sagt Jesus selbst etwas dazu:

„9 Und er sprach zu ihnen: Wie fein hebt ihr Gottes Gebot auf, damit ihr eure Satzungen aufrichtet! 10 Denn Mose hat gesagt (2.Mose 20,12; 21,17): »Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren«, und: »Wer Vater oder Mutter flucht, der soll des Todes sterben.« 11 Ihr aber lehrt: Wenn einer zu Vater oder Mutter sagt: Korban - das heißt: Opfergabe soll sein, was dir von mir zusteht -, 12 so lasst ihr ihn nichts mehr tun für seinen Vater oder seine Mutter 13 und hebt so Gottes Wort auf durch eure Satzungen, die ihr überliefert habt; und dergleichen tut ihr viel.“

Es hat auch heute noch nicht aufgehört, dass Menschen – und sei es auch nur vor sich selbst – behaupten, dies oder jenes sei schön, gut und Gottes Wille, wenn sie eigentlich nur selbst Lust dazu haben und es ihnen gerade passt. Wollen wir wirklich immer genau wissen, was Gottes Wille ist? Er ist oft unbequem, wie man in der Kirchengeschichte immer wieder sehen kann. Er ist im Hier und Heute nicht immer so klar zu sehen wie im Nachhinein betrachtet.

Wie finde ich Gottes Willen? Ich denke, danach zu fragen hilft schon mal. Das Nicht-Wissen macht offen für neue Gedanken. Das Vaterunser beten ist auch ein Schritt auf dem Weg: Dein Wille geschehe. Und dann muss man etwas tun, so gut man kann, im Vertrauen auf Gott. Wirkliche Gewissheit gibt es oft nur im Rückblick.

Aber wenn die Klarheit da ist, dann hilft es nichts, wie in der Apostelgeschichte erzählt wird: Die Apostel predigten von Christus, obwohl die Tempelautoritäten es ihnen verboten hatten.

 

When our Lord and Master Jesus Christ said, “Repent” (Mt 4:17), he willed the entire life of believers to be one of repentance.
D. Martin Luther, first of the 95 theses

 

 

 

July 2017

And this is my prayer: that your love may abound more and more in knowledge and depth of insight. Philippians 1:9

I have to say: This is a funny idea at first. Love seems to be rather scientific to the Apostle Paul, who wrote that verse to the Christians of Philippi, Greece. He wants love to grow in knowledge rather than emotion. When I hear or read love, I think of feelings, of positive attraction, of service to who or what is loved, of a close connection in heart and spirit, devotion, even sacrifice. Many authors and singers seem to dwell more on the romantic or even erotic aspect of love. But I don’t usually come across the connection to learning. What did he mean?

Let us have a look at the context of our verse (1.3-11):
3 I thank my God every time I remember you. 4 In all my prayers for all of you, I always pray with joy 5 because of your partnership in the gospel from the first day until now, 6 being confident of this, that he who began a good work in you will carry it on to completion until the day of Christ Jesus.

7 It is right for me to feel this way about all of you, since I have you in my heart and, whether I am in chains or defending and confirming the gospel, all of you share in God’s grace with me. 8 God can testify how I long for all of you with the affection of Christ Jesus. 9 And this is my prayer: that your love may abound more and more in knowledge and depth of insight, 10 so that you may be able to discern what is best and may be pure and blameless for the day of Christ, 11 filled with the fruit of righteousness that comes through Jesus Christ – to the glory and praise of God.

Paul has the addressees in his prayers, in his heart. There I can see the emotional connection of love as I would understand it. He had to leave them after bringing them the Good News of God’s love in Jesus Christ, but he still feels connected and cares for them. He knows God, Christ, the faith in His love, His love itself connects them. He trusts that he who began a good work in you will carry it on to completion, meaning that God himself in his Spirit started the mission in Philippi, not Paul. He was only a vehicle for God’s work.

But Paul is not detached from his friends in Philippi. God can testify how I long for all of you with the affection of Christ Jesus. It is love from God and towards God that connects the Christians with each other. I think this love of God, this trust and faith, can grow in knowledge and depth of insight. His love can give insight into what is best on our way through life, on our way to God. May he help us walking on this way!

Udo Bauer

 

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