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Text For The Month / Monatsspruch

Texts for the months of October and November 2017
Monatssprüche für October und November 2017

 

OCTOBER 2017

There is rejoicing in the presence of the angels of God over one sinner who repents. Luke 15.10

Fittingly for the 500th anniversary of Martin Luther publishing his 95 theses on 31 October 1517 the verse for this month uses the word “repent”. As quoted in the June – July programme, the first thesis on the sale of indulgences (I’ll spare you the technicalities what indulgences are) read: “When our Lord and Master Jesus Christ said, ‘Repent’ (Mt 4:17), he willed the entire life of believers to be one of repentance.”
What does repentance mean? For some people pain and suffering for wrongs they have done comes to mind, but that is not really the case. Repentance means realising my wrongs and changing the course of my life, giving my soul a renewed direction towards God.


I often aim for things I can see, fulfilling my own wishes, just thinking about the facts of this world. I want good food and drink, a nice house, a dream partner and anything fancy I can lay my hands on. How easily can I forget God or the well-being of other people over this. In old-fashioned terminology ignoring God and straying from his path was called sin.


Repenting then means waking up to this and including God and his will again into my life, turning the attention from the world back to its maker. Since I slip quite often, I need to get back on course again and again and … So the entire life of believers should be one of repentance.


There is rejoicing in the presence of the angels of God over one sinner who repents.
we hear in Luke’s Gospel. Just one sinner turning his life around once already brings rejoicing in Heaven. If every believer does it again and again there should be near constant rejoicing when we check and correct the course of our lives like the captain of a large ship does continuously until he is in a safe haven. And that does not only go for Heaven: Repenting can give the person who is off course joy when he or she is happily back in safe waters.


Someone might rightly ask: How do I find the right direction? Where should I turn, what should I do? Jesus himself gave a good answer:


“Love the Lord your God with all your heart and with all your soul and with all your strength and with all your mind”; and, “Love your neighbour as yourself.” ... Jesus said “Do this and you will live.“ Luke 10.27-28


If I adhere to this not only God and I will be happy, it may also rub off on the neighbour. Good re-start to all of us!


November 2017

Gott spricht: Ich will unter ihnen wohnen und will ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein. Hesekiel 37,27


Was heisst „Ich will unter ihnen wohnen“? Andere Übersetzungen sagen „Ich will bei ihnen wohnen“. Da ist das Miteinander gemeint.


In Luthers „unter“ schwingt aber auch ein anderer Ton mit. „Unter“ kann nicht nur örtlich wie in Mietswohnungen gemeint sein, es kann auch bei uns Menschen ein soziales Gefälle anzeigen. Ob der alttestamentliche jüdische Prophet Hesekiel schon daran gedacht hat, lass ich dahingestellt sein. Der christliche Theologe Luther könnte sich extra so ausgedrückt haben. Denn in Christus ist Gott Mensch geworden, hat zwischen Menschen gelebt und einige damals wie heute haben diesen schwachen Menschen Jesus eher belächelt oder ihm Schlimmeres getan. In Jesus Christus war Gott Diener der Menschen, kein Herrscher. Er predigte und lebte Liebe, nicht Gewalt und Herrlichkeit. Da meinten einige, über ihm zu stehen, ihn verachten, beleidigen und kreuzigen zu dürfen. Er wurde als Unter-Mensch gesehen und behandelt, wie seitdem leider viele andere Unschuldige ebenfalls. Manche glauben bis heute, dass Gottes Würde in gewaltiger Herrlichkeit liegen muss. Einzelne denken auch, dass Angst und Schrecken vor ihm hergehen müssen, und wollen Gottes Reich mit grausamer Gewalt bauen, in Barcelona oder Borough Market.


Im gekreuzigten und auferstandenen Jesus Christus zeigt Gott einen anderen Weg. Er wurde Mensch, einer von uns, unser Bruder unter dem einen Vater. Christus ist unter uns, neben uns als unser Diener. Er wusch den Jüngern die Füße, eine Zumutung für Petrus. Er liess sich misshandeln, weil er nicht die Gewalt sondern die Menschen liebt. Er erniedrigte sich selbst um uns zu zeigen, wie hoch er von uns denkt, wie wichtig wir ihm sind. Mit Christus können wir Gott als den Gott, der er ist, sehen: Mit-leidend, liebend, barmherzig und vergebend. Unser Vater, der uns immer wieder annimmt und eine neue Chance gibt, auch wenn wir uns abgewendet hatten.
Gott spricht: Ich will unter ihnen wohnen und will ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein.


Gott will mitten unter uns sein. Er will unser Gott sein. Luthers Grosser Kathechismus hat in der Erklärung zum ersten Gebot „Du sollst nicht andere Götter haben neben mir“ eine Definition, was ein Gott sei: „Was heißt »einen Gott haben«, bzw. was ist Gott? Antwort: Ein »Gott« heißt etwas, von dem man alles Gute erhoffen und zu dem man in allen Nöten seine Zuflucht nehmen soll. »Einen Gott haben« heißt also nichts anderes, als ihm von Herzen vertrauen und glauben; wie ich oft gesagt habe, dass allein das Vertrauen und Glauben des Herzens etwas sowohl zu einem Gott als zu einem Abgott macht. Ist der Glaube und das Vertrauen recht, so ist auch dein Gott recht, und umgekehrt, wo das Vertrauen falsch und unrecht ist, da ist auch der rechte Gott nicht. Denn die zwei gehören zuhauf (zusammen), Glaube und Gott. Woran du nun, sage ich, dein Herz hängst und [worauf du dich] verlässest, das ist eigentlich dein Gott.“ (Zitat nach Spiegel Online)


Wenn wir diese Definition zu Herzen nehmen, wenn wir uns in Not an Gott wenden und auf ihn vertrauen, dann lassen wir ihn unseren Gott sein und machen uns selbst zu seinem Volk. Das kann jeder, nicht nur Israel, zu dem der Prophet Hesekiel ursprünglich redete. Gott will eine liebende Beziehung zu uns, er versteht uns, weil er mitten unter uns ist in unseren Nöten. Er ist da im Leid, auch wenn es anders scheint. Er will uns trösten und wir sollen einander trösten und helfen, wie es der Text Lukas 10:27-28 sagt:


„Du sollst Gott, deinen HERRN, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüte und deinen Nächsten als dich selbst.“ Christus sprach: ... „Tue das, so wirst du leben.“


Udo Bauer

 

 

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