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Text For The Month / Monatsspruch

DECEMBER 2020

Is it not to share your food with the hungry and to provide the poor wanderer with shelter - where you see the naked, to clothe him, and not to turn away from your own flesh and blood? Isaiah 58.7

Isaiah is the best known prophet who predicted the coming of the Messiah, often quoted by the Evangelists in the New Testament and cited in our church services. But here the prophet speaks to us of God's demand for social compassion, of humanity's ethical requirements instead of self-centred, purely formal practices of worship.

 

TEXT FOR THE YEAR 2021

Be merciful, just as your Father is merciful. Luke 6.36

In Christ's words "Be merciful", the prophet Isaiah's counsel, in the text for the Christmas month, receives an all- encompassing expansion. A Christmas picture can and should therefore also become a greeting card for the whole year. I took this as my brief for the illustration.

Barmherzigkeit

Die vertikale Achse in der Mitte des Bildes setzt sich aus Sinnbildern vergangener Zeiten zusammen, die von mir oft benutzt, ohne Worte den Glauben an den Dreieinigen Gott repräsentieren, der zum Verständnis des Bildes notwendig ist, eben die von Jesus verkündete und vorgelebte Barm- herzigkeit des Vaters.

Wenn ich abends eine naturfarbene Bienenwachs-Kerze anzünde und meinen Gedanken freien Lauf gebe, sehe ich auch, wie sich die selbst-verzehrende Lichtspenderin in diesem Vorgang ständig verändert. Ich mache eine Skizze einer dieser mich beeindruckenden Formen. In der Hand Gottes verkündet diese Kerze, nun in tiefem Rot gekleidet, von seiner Liebe zur Welt, in der er sich in seinem einge- borenen Sohn in unermesslicher Barmherzigkeit als wahrer Mensch mit uns gleichstellt. Hier ist sein Heiliger Geist gegenwärtig, der in der Flamme und dem goldgelben Kreuznimbus symbolisiert wird. Vom Kreuz im Nimbus ist auf vielen Darstellungen schon das Kind in der Krippe umgeben. Dies ist in der Zusammenschau das Weihnachtsevangelium.

Wie sieht es nun aber mit der Realität unserer Antwort auf die Forderung des Jesaja und die begründete Anweisung Jesu mit unserer Barmherzigkeit, Nächsten- liebe, Mitmenschlichkeit aus? Ich greife auf die erste Weihnachtskarte der Welt zurück. Sie wurde 1843 in England von Sir Henry Cole, Beamter und Erfinder, in Auftrag gegeben. Dominierend ist das Bild einer Festtafel, an der drei Genera- tionen einer Familie ihre Weingläser schwenken. Und es gehörte wohl zum guten Ton, links und rechts in den Randverzierungen auch zwei Werke der Barm- herzigkeit einzubeziehen. Es ist Ausdruck flüchtigen Wohlwollens für ein paar Festtage. Wenn nicht auf einem Band auch die Worte "Merry Christmas" ständen, würde man die Karte gar nicht als Weihnachtsgruß erkennen. Auf nachfolgenden Karten sieht man Bilder von fröhlichen Tänzen unter Mistelzweigen, mannigfache Winterfreuden, bis hin zu einem merkwürdig derben Humor. "Frohe Weihnachten" erscheint da wie eine nachträgliche Fußnote. Jahre später gab es dann auch "religiöse" Weihnachtskarten. Man kann sich vielleicht meine Betroffenheit vor- stellen, als ich dieser, bis heute eingehaltenen Verzerrung des Begriffes Weihnachtskarte begegnete. Aber als erfolgreiches Handelsphänomen ist und bleibt es unantastbar. Es gibt immer noch mehr Rotkehlchen als Engel. Dies galt ursprünglich für eine Vielzahl von Bräuchen zur Winterzeit, in allen europäischen Ländern, die einen heidnischen Ursprung hatten, und wo es der Kirche nicht gelungen ist, ihnen einen christlichen Inhalt zu geben. Erst die säkulare Geschäftigkeit unserer Zeit hat die historischen Hintergründe erfolgreich verdrängt. Da bleibt deshalb noch alles zu tun, das unwiederholbare Handeln Gottes als Barmherzigkeit anzuerkennen und auf die sich daraus in der Welt ergebenden Konsequenzen aufmerksam zu machen und sie zu erfüllen.

Auf meinem Bild sind wie Miniaturen, nach Matthäus 25,35-36, sechs Werke der Barmherzigkeit dargestellt: Hungrige speisen - Durstige tränken - Fremde beherbergen - Nackte kleiden - Kranke pflegen - Gefangene besuchen. Es sind in sich selbst Sinnbilder mit mehrschichtiger Bedeutung. Ich habe die Figuren, so weit als möglich im Stil des 19. Jahrhunderts gekleidet, einer Zeit großer Not und der Entstehung großer, sozialer Werke, in Deutschland die Wiege der neuzeitlichen Diakonie. Hinter den vordergründigen leiblichen Nöten stehen in jedem Fall Not- stände anderer Ursachen. Dem aufgeschlossenen Betrachter werden dazu die Gedanken kommen, die unsere heutige Zeit aufwirft. Hier will ich nur kurz auf die Szene "Fremde beherbergen" links unten im Bild eingehen, weil sie am wenigsten offensichtlich ist: Ist dies bereits ein Bild erfolgreicher Eingliederung einer Flücht- lingsfamilie, vielleicht ursprünglich aus einer vom Terror beherrschten, islamischen Umwelt? Wird der Mann in der Tür von einem Nachbarn willkommen geheißen? Ist der Mann mit dem Kind ein alleinerziehender Vater? Hat er bereits so viel Vertrau- en in die zugezogene Familie, dass er sein Kind ihrer Obhut anvertraut für die Zeit, wo er seinem Beruf nachgeht? Helfen sich hier zwei Familien unterschiedlicher kul- tureller, geistiger Prägung? Haben wir hier ein Bild der Toleranz, und mehr, einer Freundschaft über alle Hürden des Zeitgeistes hinaus? Man möchte es wünschen.

Wenn auch die Aufgaben, die sich aus der Wahrnehmung sozialer Verantwortung am Nächsten ergeben, in ihrer Ausführung einem ständigen Wandel unterlegen sind, und wer kann das gerade in dieser schweren Zeit bestreiten, behält der Dienst der Mitmenschlichkeit ihren unaufgebbaren Platz und immer wieder muss die Kraft zum Guten gefunden werden.

 

JANUARY 2021

Many are asking, "Who can show us any good?" Let the light of your face shine upon us, O Lord. Psalm 4.6

Who will show us good? That can be and is the general enquiry among mankind and there are a multitude of ways one can deal with this attitude of self-centred aims. This is not in the psalmist mind. I would like to bring this question into the context of the earlier statements about God's grace and mercy, as well as to our response in merciful service. For the psalmist the question is rhetorical, because he knows the answer when he prays to God. The phrase "Let the light of your face shine upon us" occurs frequently in the Bible. And as the language of the psalm is close to the bene- diction we read in Numbers 6.24-26, I close my exposition by citing this blessing in the form of a prayer for all of us: The Lord bless us and keep us; the Lord make his face shine upon us and be gracious to us, the Lord turn his face towards us and give us peace. Amen.

Bernd Hildebrandt

 

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