Home  English  Deutsch
 
About Us
How to find us
Contacts
Membership
History
Accommodation
Au Pair & Volunteer Services
For Children
Parent-Toddler Group
The Programme
Anglo-German Circle
Feierabend Club
Programme for Everyone
German Classes
News
Text For The Month
Music Events
Schubert Society of Britain
Concert Calendar
Schubertiade
Peter's Music Live
Voices in Harmony
Music Videos
Appeals - Can You Help?
Christmas Market
Phone Contact in German
Links
 
Pages are in English and/or German
English / DeutschEnglish / Deutsch

Text For The Month / Monatsspruch

AUGUST 2021

Neige Herr, dein Ohr und höre! Öffne, Herr, deine Augen und sieh her!
2 Könige 19,16

Neige Herr, dein Ohr und höre! Öffne, Herr, deine Augen und sieh her! 2. Könige 19,16 In unserem täglichen Miteinander ist uns so eine Aufforderung ja nicht fremd. Wie oft fragen wir: "Hast du das gesehen? Hast du das gehört!" Da haben wir immer ein Gegenüber, jemanden, den wir auf etwas aufmerksam machen wollen, zur Beachtung auffordern, zu einer Reaktion provozieren. Das geschieht im positiven, wie im negativen Sinn. Darauf folgt dann meist die Beschreibung einer Missbilligung, etwas, was uns gegen den Strich geht, wie auch etwas besonders Schönes, lobenswertes. Dies ließe sich durch konkrete Beispiele ins Unendliche ausweiten. Dafür sorgen aber schon reichlich die Medien. Eins ist aber unerlässlich, es gehört ein Gegenüber, ein Empfänger dazu. Niemand spricht so in den leeren Raum. Wie oft begegnen wir aber dabei einer Wirklichkeit, vor der wir gerne die Augen zumachen, uns die Ohren zuhalten, eben abschalten, um uns nicht zu einem entsprechenden Verhalten genö- tigt zu fühlen. Oder es geht uns eine Hilflosigkeit zu Herzen, die in Resignation endet.

Weil dem so ist, gehe ich hier bedenkenlos auf das über 2500 Jahre alte Bibelzitat im Monatsspruch ein, ohne die Zusammenhänge aus der Geschichte Israels, als dem von Gott auserwählten Volk, einzubeziehen. Ausschlaggebend ist jedoch, dass es hier, wie von Mensch zu Mensch, um die Beziehung von Mensch zu Gott geht. Ein Mensch, in Verantwortung für seine Mitmenschen, tritt hier vor seinen Herrn und spricht eine geradezu provozierende Aufforderung aus. Dieser Herr, den er nicht sieht, für den er keinen Namen hat, dessen Existenz er aber, wie übrigens überall in der Bibel, als seinen Schöpfer und allmächtiges, spirituelles Wesen als Tatsache anerkennt, für die er keine Beweise benötigt, wird angesprochen: Höre mir zu! Schau dir dies an! Das ist Glaube, ein SichVerlassen, ein SichAnvertrauen. Hier wird Glaube zum Gebet.

Vor fünfzig Jahren schrieb Jörg Zink in der Einleitung zu einem Gebetbuch: "Der moderne Mensch ist vernünftig geworden. Er glaubt nicht mehr. Das irdische Glück und die irdische Leistung ist ihm genug. Und so bedarf er auch keines Gebetes mehr und keines Gottes, der zu ihm spricht und ihm zuhört ..." Und es ist nicht überspitzt zu sagen, dass wir heute wie nie zuvor eine Zeit haben, die davon überzeugt ist, dass es neben der materiellen Welt nichts gibt. Für den Glauben gilt aber: "Wir sind Menschen. Die Gabe zu beten ist nicht immer in unserer Gewalt. Dem Himmel ist beten wollen auch beten" (Lessing). Und das 'Wollen' hat die Zusage Gottes: "Ehe sie rufen, werde ich antworten; während sie reden, werde ich erhören" (Jeremia 65,24). Einem Wollenden hat sich auch Gott, der Schöpfer Himmels und der Erde, in seinem eingeborenen Sohn von Ewigkeit zu Ewigkeit offenbart. In Jesus Christus spricht Gottes Vaterliebe zu uns: "Alles, was ihr bittet im Gebet, so ihr glaubet, werdet ihr empfangen" (Matthäus 21,22).

Ökumenischer Tag der Schöpfung
In Wort und Bild nehme ich diesen Tag, für den 1. Freitag im September festgelegt, zu den Monatssprüchen der Sommermonate hinzu. Dass der Tag als notwendig erscheint, bestätigt auf beschämende Weise, den bereits angesprochenen Zeitgeist. Ich zitiere in Übersetzung aus der Charta Oecumenica: Believing in the love of the Creator God, we give thanks for the gift of creation and the great value and beauty of nature. However, we are appalled to see natural resources being exploited without regard for their intrinsic value or consideration of their limits, and without regard for the well-being of future generations... We recommend the introduction in European churches of an Ecumenical Day of Prayer for the Preservation of Creation.

 

Archive / Archiv

Aug 2021
July 2021
June 2021
May 2021
Apr 2021
Feb - Mar 2021
Dec 2020 - Jan 2021
Oct - Nov 2020
Aug - Sept 2020
Apr - May 2020
Feb - Mar 2020
Dec 2019 - Jan 2020
Oct - Nov 2019
Aug - Sep 2019
Jun - Jul 2019
Apr - May 2019
Feb - Mar 2019
Dec 2018 - Jan 2019
Oct - Nov 2018
Aug - Sep 2018
Jun - Jul 2018
Apr - May 2018
Feb - Mar 2018
Dec 2017- Jan 2018
Oct - Nov 2017
Aug - Sep 2017
Jun - Jul 2017
Apr - Mai 2017
Feb - Mar 2017
Dec 2016 - Jan 2017
Oct - Nov 2016
Aug - Sep 2016
Jun - Jul 2016
Apr - May 2016
Feb - Mar 2016
Dec 2015 - Jan 2016
Oct - Nov 2015
Aug - Sep 2015
Jun - Jul 2015
Apr - May 2015
Feb - Mar 2015
Dec 2014 - Jan 2015
Oct - Nov 2014
Aug - Sep 2014
Jun - Jul 2014
Apr - May 2014
Feb - Mar 2014
Dec 2013 - Jan 2014
Oct - Nov 2013
Aug - Sep 2013
Jun - Jul 2013
Apr - May 2013
Feb - Mar 2013
Dec 2012 - Jan 2013
Oct - Nov 2012
Aug - Sep 2012
Jun - Jul 2012
Apr - May 2012
Feb - Mar 2012
Dec 2011 - Jan 2012
Oct - Nov 2011
Aug - Sep 2011
Jun - Jul 2011
Apr - May 2011
Feb - Mar 2011
Dec 2010 - Jan 2011
Oct - Nov 2010
Aug - Sep 2010
Jun - Jul 2010
Apr - May 2010
Feb - Mar 2010
Dec 2009 - Jan 2010
Oct - Nov 2009
Aug - Sep 2009
Jun - Jul 2009


Top


 
Home
Sitemap | Privacy | Corporate Responsibility | Feedback